
Die tägliche Nahrung kann – auch wenn sie ausgewogen
ist – unseren Bedarf an lebenswichtigen Nährstoffen aus
verschiedensten Gründen oft nicht decken. Das der
orthomolekularen Medizin zugrunde liegende Prinzip ist denkbar
einfach: Jeder Mensch muss - gemäß seinem individuellen Bedarf -
mit lebensnotwendigen Vitaminen, Mineralstoffen,
Spurenelementen, Amino- und Fettsäuren versorgt werden, damit er
gesund bleibt. Geschieht dies nicht, kommt es zu Störungen des
Mikronährstoff-Haushaltes, die früher oder später zu den
alltäglichen Erkrankungen führen können. Orthomolekulare Medizin
dient der Erhaltung guter Gesundheit wie auch der Behandlung von
Krankheiten, indem dem Köper fehlende Substanzen zugefügt
werden, die es ihm wiederum ermöglichen, weniger anfällig für
schädliche Substanzen (Nikotin, Alkohol, Umwelttoxine, u. a.) zu
werden oder besser mit besonderen Situationen (z. B.
Rekonvalenszenz nach Krankheit oder starker psychischer und
physischer Belastung) umzugehen.
Eine ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensführung
ist und bleiben jedoch das A & O und können niemals durch
Substitution ersetzt werden.